Straßenbau Straße der Befreiung

Mit der Beschlussfassung des Gemeinderates am Donnerstag, dem 15.04.2021, die Umsetzung der Ausbauplanung des letzten noch nicht grundhaft ausgebauten Straßenabschnittes der Straße der Befreiung im Oberdorf im Rahmen der Förderung „LEADER“ in Angriff zu nehmen, wird das letzte Kapitel der seit über 30 Jahren laufenden grundhaften Sanierung unserer innerörtlichen Hauptstraße geschrieben.

Seit der politischen wurde der dringend notwendige Ausbau der ca. 5 km langen Straße als Schwerpunktprojekt der Verkehrsinfrastruktur für unsere Gemeinde betrachtet.

Eine erste Begehung mit Fachingenieuren Anfang der 1990er Jahre bestätigte die dringende Notwendigkeit des Straßenausbaus. Massive Tragfähigkeitsschäden, Schlaglöcher, fehlende Gehwege, marode Stützwände, nicht mehr standsichere Geländer und eine funktionsuntüchtige Straßenentwässerung prägten das Ortsbild.             

 
April 1992                   Str. der Befreiung - Einmündung Poststraße              April 2021

Ziel zum damaligen Zeitpunkt war es, den grundhaften Ausbau der Straße der Befreiung Anfang der 2000er Jahre abzuschließen. Weitere 20 Jahre sind ins Land gegangen und doch wurde immer kontinuierlich am Straßenbau gearbeitet. Der Straßenabschnitt zwischen dem Ortsausgang in Richtung Zwickau und der Einmündung Gabelsbergerstraße war bis 2008 als Kreisstraße eingestuft.

Bereits 1991 wurde der Ausbau des ersten Teilabschnittes mit der Erarbeitung einer den damaligen Ausbaurichtlinien entsprechenden Planung vorbereitet. Neben dem eigentlichen Straßenausbau war die Erneuerung aller Medienleitungen dringend erforderlich. Die Errichtung eines normgerechten Gehweges, die Sicherung der Straße mit der Errichtung von Stützmauern sowie die Erneuerung der Straßenbeleuchtung waren weitere wesentliche Bestandteile des Straßenausbauprojektes.

 
Juli 1993                        Straße der Befreiung -  Ortseingang                          April 2021

Der grundhafte Straßenausbau erstreckte sich über einen Zeitraum von über 2 Jahren zwischen 1992 und Anfang 1994. Mit der Fahrbahninstandsetzung des Einmündungsbereiches in Höhe der Straße An der Kohlenbahn war erst nach über 25 Jahren ein erster größerer Eingriff in den ausgebauten Straßenabschnitt erforderlich, was die Entscheidungen unseres Gemeinderates, unser gemeindliches Straßennetz grundhaft und in einer hohen und attraktiven Ausbauqualität zu sanieren, bestätigt.

Im Einzelnen wurde der grundhafte Straßenausbau in folgenden Bauabschnitten umgesetzt:

1.BA   Ortseingang bis Poststraße                                                          1992 bis 1994

2.BA   Poststraße bis Zufahrt Str. der Befreiung 71                                1994 bis 1995

3.BA   Zufahrt Str. der Befr.71 bis Mittlerer Schulweg                             2000 bis 2002

4.BA   Mittlerer Schulweg bis Kirchstraße                                               2003 bis 2004

5.BA   Kirchstraße bis Str. der Befr.144 (TA 2)                                        2007 bis 2008

5.BA   Str. der Befr. 144 bis oberhalb Gabelsbergerstraße (TA1)           2006 bis 2007

6.BA   Str. der Befr. 176 bis Einmündung Wiesenaue 70                       ……………….

6.BA   Einmündung Wiesenaue 70 bis Holzberg (TA 2)                         1992 bis 1994

Die Umsetzung der Ausbauplanung für den 6. und letzten Bauabschnitt und die Länge des möglichen Teilabschnittes ist wesentlich von der Bereitstellung von Fördermitteln aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union abhängig. Abstimmungen mit den Medienträgern wurden bereits geführt, um auch im Rahmen des Ausbaus alle notwendigen Leitungen mit zu erneuern.

Entsprechend der ausgebauten Straßenabschnitte wird ein Gehweg angelegt und die Straßenbeleuchtungsanlage erneuert. Wir werden die Planung in einer der nächsten Ausgaben unseres Gemeindeblattes vorstellen.